Vorzeit

Die Besiedelung von Gols kann durch Funde bis zur jüngeren Steinzeit nachgewiesen werden.

380 - 433

In dieser Zeit wurde unser Gebiet von den Goten besiedelt.

433 - 553

Die Provinz Pannonien musste an den Hunnenkönig Attila abgetreten werden.

454 - 600

Das Gebiet vom Raum Wien bis zum Neusiedler See wurde von den Ostgoten und Langobarden bewohnt.

600 - 800

Wohn- und Herrschaftsgebiet der Awaren. Um 800 ist eine erste bayrische Besiedlung auf Besitzungen der Bistümer Salzburg und Passau feststellbar.

843

Ein neues Volk trat in die Geschichte Europas ein. Die Ungarn oder Madjaren wanderten von Westsibirien ans Asowsche Meer (ein Seitenbecken des Schwarzen Meeres) und wurden dann von den Petschenegen noch weiter nach Westen abgedrängt, bis sie schließlich in die Ungarische Tiefebene gelangten. Jahrhundertelang war unser Gebiet den Grausamkeiten dieses Reitervolkes ausgeliefert.

Am 10. August 955 wurde diesen Grausamkeiten ein jähes Ende gesetzt, als König Otto I. die Ungarn auf dem Lechfelde entscheidend geschlagen hatte. Es blieb ihnen daher nur eine Wahl, dem Christentum beizutreten und ihr Nomadenleben zu beenden.

10. Jahrhundert

Der Ortsname Galus (Gols) wird auf den hl. Gallus bzw. auf seine Schüler zurückgeführt. In dieser Zeit, als Mönche aus St. Gallen im Auftrag König Ludwigs des Frommen in Ungarn missionierten, muss bei uns eine Siedlung entstanden sein.

11. Jahrhundert

Die Petschenegen oder Bissener wurden in unserem Gebiet als Grenzwächter angesiedelt.

12. Jahrhundert

Die Ansiedlung von den sogenannten deutschen Gästen kann ungefähr Mitte des
12. Jahrhunderts angesetzt werden. Der Name Galus wurde üernommen. Auch kann in dieser Zeit der Bau der katholischen Kirche (Kapelle) angenommen werden. Der aus Quadersteinen erbaute romanische Teil der Kirche ist typisch für die Bauart des 12. und 13. Jahrhunderts.

1217

1217 Urkundliche Ersterwähnung von Gols als "villa Galus"

 

Gols wird in einer Schenkungsurkunde König Andreas II an die Zisterzienser erstmals genannt. Darin heißt es bei der Grenzbeschreibung "... die erste Grenzlinie beginnt beim Dorfe Galus in der Nähe des Neusiedlersees gelegen ...".

1482

Nennung der ersten Pfarre in Gols, diese war jedoch sicher älteren Ursprungs.

1529

Auch Gols und die umliegenden Dörfer teilten das traurige Schicksal des Ungarnlandes nach der Schlacht von Mohacs, als die Türken unter Sultan Süleyman I. ihre Herrschaft immer mehr festigten. Der befestigte Teil von Gols wurde eingenommen, die Häuser geplündert und angezündet. Die Bewohner, die nicht in den Golser Wald oder ins nahe Schilf des Sees flüchten konnten, wurden getötet oder verschleppt.

1554 - 1576

Wie aus einem Privilegienbrief aus 1576 an die Gemeinde hervorgeht, breitete sich auch in unserer Gegend die Reformation aus. Gols wird zur Hochburg des Protestantismus.

1581

Einsetzen der Gegenreformation, die über ein Jahrhundert andauerte. Trotz dieser wechselnden kirchlichen Verhältnisse blieb das lutherische Bewusstsein in Gols stets erhalten.

1582

Kaiser Ferdinand III. bestätigt 1642 Gols das Markt- und Wappenrecht
Kaiser Ferdinand III. bestätigt 1642 Gols das Markt- und Wappenrecht


Gols erhält am 1. Februar in Preßburg von Rudolf II. verschiedene Privilegien:

1. Das Recht auf Abhaltung dreier Jahrmärkte ("... Sonntag Quasimodo geneti, Simon und 
    Juda, Sonntag nach Fronleichnam abzuhalten an einem geeigneten Tage, vor oder nach
    den bezeichneten Tagen ...") und eines Wochenmarktes (Mittwoch)
2. Die freie Wahl des Richters und der Geschworenen auf zwei Jahre.
3. Die Führung eines Siegels und Wappens, das auf eine eigene Festung hinweist:

Auf einem Hügel mit drei Spitzen steht ein Turm aus Quadern errichtet, der von einer vorragenden Wehrplatte mit Zinnen bekrönt wird. Am Turm rankt sich eine Weinrebe mit goldenen Trauben empor, was auf einen intensiven Weinbau hinweist.

1594

Im Laufe des "Fünfzehnjährigen" oder "Langen Türkenkrieg" überfiel eine türkische Streifschar den Heidboden und Seewinkel und setzte dabei zehn Dörfer in Brand.
Mit großer Wahrscheinlichkeit war auch Gols davon betroffen.

1605

Die Heiduken des Siebenbürgerfürsten Stefan Bocskay unter ihrem Oberst Gregor Nemethy überschritten im Mai die Donau und zogen sengend und brennend entlang des Neusiedlersees bis an die Raab. Gols wie auch andere Siedlungen des Grenzlandes wurden bei diesen Feldzügen total verwüstet. Manche Orte waren noch mehrere Jahre nach Kriegsende menschenleer.

1622

Die Kriegsleute des Siebenbürgen-Fürsten Gabriel Bethlen drangen in das Dorf ein, beraubten die Bewohner und brannten Häuser nieder. Wie aus einer Schenkung an Oberst Nikolaus Toldi hervorgeht betrachtete Bethlen Gols und Mönchhof als seinen Besitz.

1673

Im Zuge der katholischen Restauration wurde die Golser Kirche wieder den Katholiken zugesprochen. Es folgte ein Jahrhundert des geheimen Protestantismus.

1683

Als im Juli die Türken in unser Gebiet eindrangen wurde der Ort neuerlich zerstört. Trotz der Befestigung des Marktes wurde er geplündert und angezündet.

1704

Am 24. März marschierte der kaiserliche Feldmarschall Graf Heisters von Neusiedl nach Gols, um die Kuruzzen aus ihrem Golser Stützpunkt zu vertreiben. Seine Vorhut wurde von 600 Kuruzzen, die sich in den Häusern verschanzt hatten, mit Gewehrfeuer empfangen. Nun ließ Heisters seine Infanterie vorrücken, die um vier Uhr nachmittags den Friedhof stürmte. Der Rest, der dem Scharmützel entgangenen Kuruzzen und jene, die aus den Bauernhäusern vertrieben worden waren, verschanzten sich in der Pfarrkirche und verteidigten sich acht Stunden. Erst als Heisters zwei Kanonen in Stellung brachte und das Feuer auf das Gotteshaus eröffnete, ergaben sich die Kuruzzen. Die ganze Nacht wurde in Gols gekämpft und fast das ganze Dorf wurde ein Raub der Flammen. Die geschädigten Bewohner wurden ein Jahr von allen Lasten befreit.

1721

Die katholische Kirche und das Pfarrhaus brannten ab und dabei wurden alle Unterlagen über den Bau der Kirche vernichtet.

1722

Am Aschermittwoch (18. März) brach um 03:00 Uhr ein durch ein seit langer Zeit im Ort wohnendes "gottloses" Ehepaar an den Enden des Marktes vorsätzlich gelegtes Feuer aus, das wegen des starken Sturms innerhalb einer halben Stunde den ganzen Markt erfasste und über 80 Häuser, samt der Pfarrkirche, dem Pfarrhof und der Schule, in Schutt und Asche legte. Drei Menschen starben, Vieh, Getreidekorn, Wein und dergleichen verbrannte in großer Menge, sodass der ganze Markt "in den höchsten Ruin und Armueth" geriet. Die Feuerleger hatten nach eigenem Bekenntnis schon seit langem die Untat beabsichtigt, wegen des Sturms konnte man dem "erbärmlich großen Feuer und Hitze" kaum ausweichen. Die Gemeinde richtete an die Fürstin Octavia Gilleis (Witwe nach Fürst Joseph Esterhazy) und an den Grafen Georg Erdy als bevollmächtigten Vormund (Tutor) der minderjährigen Kinder des Fürsten, am 6. April Bittbriefe um Hilfe, die am 8. April in der Form positiv beschieden wurden, dass der Gemeinde ein Jahr lang Abgabenfreiheit von ihren Zahlungsverpflichtungen (Urbarialgaben) gewährt wurde. Außerdem wurden zur Restaurierung der Kirche 8000 Ziegeln aus Frauenkirchen und 60 Metzen Kalk aus der Herrschaft Eisenstadt kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Komitat gewährte den Betroffen auf drei Jahre Steuerfreiheit, das einquartierte Militär wurde abgezogen. Es ist anzunehmen, dass ähnliche Bittgesuche auch an die anderen Golser Grundherren gerichtet wurden.

1747

Am 16. Mai gab es wieder ein Großfeuer, wobei 58 Söllnerhäuser diesen zum Opfer fiel. Die Golser Untertanen der Herrschaft Frauenkirchen richteten darauf an den Fürstlich Esterhazyschen Hofrat Reichsritter Christoph von Wachtel ein Bittgesuch.

Hier das Ansuchen in der Originaltextierung:

"Hoch Edlgebohrner gnädiger Herr Hoffrath!
Zwar solten wir bilig Bedenken tragen, daß wir uns unterwünden, vor Euren Gnaden mit diesen geringen Zeilen zu erscheinen, wann wir nämlichen die vielfältigen Anläuffe Euer Gnden bei uns übernehmen, ja es verursachet gleichsamb eine rechte Furcht bey uns, daß wir uns scheuen, gegenwärtige unterthänige Supplic an Euer Gnaden zu übergeben. Eines aber von denen Stücken, so sich nit bergen lassen, das ist die uns und die unserigen schwerdruckende Armuth und großer Jammer, zwinget uns allerenden hindan anzusezen und Euer Gnaden aufs kläglichste und demüthigiste anzuflehen und bitten (daß weillen uns Gott der Allerhöchste den 16ten des verflossenen Monats May nachmittags um 1 Uhr mit einer so entsetzlichen Feuersbrunst heimgesucht, daß fast in einer Stund der völlige Mart ohne der Kleinhäuser in die Asche gelegt ist worden, und von Seiten unserer hochfürstlichen Herrschafft 52 Viertellehenbauern und 6 Söllnerhaus sambt den annoch gehabten Vorrath in Grunde verbrunnen, daß vielen kein Bissen Brod und geringste Kleidung, außer was er am Leibe gehabt, verblieben), Euer Gnaden geruhen uns doch noch der hohen Gnade und großen Güte umb Gottes Barmherzigkeit willen mit gnädigen Augen anzusehen, so es anderst möglich, uns wegen den Contract, Robathen, das wenige Neunt und Zehent, so noch vom Schauerwetter übrig verblieben, einige Frey-Jahr allergnädigst angedeuen lassen, damit wir noch länger als arme Unterthanen in unserer allergnädigsten Herrschaft Schutz leben möchten, indeme so der Markt biß eilfftausend Gulden schuldig, unvermög von jezo das gebürende Interesse zu entrichten, noch viel weniger, daß ein armer Unterthan sein Haus ohne große Schuldenbeladung solte können aufbauen, oder mit etwas wenigen, was er doch höchste nöthig haben muß, sich einrichte.
Vor welch hohe Gnade wir bei Gott dem Allermächtgen umb Erhaltung dero beständigen Gesundheit mit unseren Gebett unaufhörlich zu bitten niemals mangeln werden. Deren wir uns zu dero hohen Gnade und in Gewährtung einer trostbahren Bescheidung unterthänigist gehorsambist empfehlend, und ersterben Eur Gnaden unterthänig gehorsambiste fürstliche Unterthanen des Marktes Golß"

1749

Kurz nach Ablauf der Abgabenbefreiung fielen einer am 12. September ausgebrochenen Feuersbrunst 42 Söllnerhäuser des fürstlich Esterhazyschen Ortsteils (in der oberen und unteren Neustift) zum Opfer; diesmal wurden ihnen zwei Jahre Abgabenfreiheit zugebilligt.

Wahrscheinlich bezieht sich dieses Ereignis auf die Nachricht von einem Großbrand im Jahr 1750, in dessen Folge die Gemeinde für das einquartierte Militär ein Lager errichten musste.

1779

Am Sonntag nach Pfingsten, als sich die einquartierten Soldaten marschfertig machten, entstand zwischen 21 und 22 Uhr ein Feuer, das die gesamte "obere Bauernzeile" erfasste.

Auf Grund dieses Brandes wurde eine Bestandserhebung über alle, sich im Ort befindlichen Feuerlöschgeräte (Eimer, wassergetränkte Lappendecken, Leitern, Stangen und Feuerhaken) angeordnet. Die Geschädigten der 64 abgebrannten Häuser wurden ein Jahr von allen Steuern befreit. Ein Jahrespass für Mautbefreiung wurde der Gemeinde ausgestellt, um Bauholz aus Österreich zollfrei einzuführen. Außerdem wurde eine Sammelaktion im Pressburger und Ödenburger Komitat durchgeführt.

1781

Joseph II erließ das Toleranzedikt, welches in Österreich am 13. Oktober und in
Ungarn am 25. Oktober verlautbart wurde.

1783

Baubeginn des evangelischen Bethauses. Es wurde mit den Handwerkern ein Vertrag abgeschlossen. Die Baukosten wurden durch eine Sammlung finanziert.

1789

Am 14. Jänner gab es einen Großbrand. Das Feuer war in der Scheune des Johann Forster ausgebrochen. Der bei Georg Pollreis einquartierte Soldat Anton Wittkovsky wurde der Brandstiftung beschuldigt, da er von Rosina Forster in der Nähe der Scheune gesehen wurde. Er wurde jedoch aufgrund mangelnder Beweise wieder freigesprochen. Das Feuer griff auf die Nachbarhäuser über und ein Großbrand war nicht mehr zu verhindern. Der Gesamtschaden betrug 5807 Gulden und 32 Kreuzer. Bei der Überprüfung des Schadens wurde das Militär einbezogen.

1809

Marsch der Franzosen durch das Burgenland. Die Truppen des Feldherrn Montbrun durchstreiften unser Gebiet und hatten am 4. Juni in Gols Quartier bezogen.

1813

Scheunen-Brand am 4. Februar bei Paul Hofmann. Das Feuer zerstörte insgesamt fünf Häuser.

Am 25. August vernichtete ein gegen 06:00 Uhr abends bei heftigem Sturm ausgebrochenes Feuer 14 Kleinhäusl (Hofstätten) des Fürstlichen Esterhazyschen Ortsteils; neben ihren Häusern verloren die Söllner auch ihre wenige auf ihren Überlandäckern gewachsene bzw. durch ihre Schnittarbeit verdiente Frucht zur Gänze.

1818

Am 23. Juli ereilte Gols das größte Unglück seiner Geschichte durch Feuersbrunst: Um halb elf Uhr nachts brach in der Strohtriste des Matthias Schrammel in der Unteren Neustift Feuer aus; obwohl von allen Seiten schnelle Hilfe herbeieilte, konnte dem Feuer kein Einhalt geboten werden. Innerhalb einer halben Stunde brannten 179 Häuser, darunter die fürstliche Salitterei, 153 Fruchtscheunen (Stadl) und 7 Schupfen nieder.

Auszug aus dem Komitatsarchiv:

Pr.Nr. 1484/1818
Beschreibung desjenigen Schadens, welchen Instehenden Contribueten in dem Markt ols Löblichen Wieselburger Comitats durch die am 23ten Juli 1818 bei der Nacht ausgebrochenen sehr gewaltigen Feuersbrunst an ihre Vermögen erlitten haben.
Untertanen des Fürst Nikolaus Esterhazy - 257731 Gulden 37 Kreuzer
Untertanen des Grafen Casimir Esterhazy - 7270 Gulden 54 Kreuzer
Untertanen des Erzherzog Albrecht  - 67180 Gulden 58 Kreuzer
Extragebäude und Schaden der Parteyen
ev. Bethaus - 15804 Gulden
Prediger-, Contor- und Schulhaus - 8980 Gulden
Haus des Notars - 555 Gulden
Haus der drei Halter - 1344 Gulden
Gesamtschaden der Parteyen - 10477 Gulden
Gesamtschaden des Marktes Gols - 371818 Gulden 57 Kreuzer

Der Schaden wurde vom Gemeinderichter, zwei Geschworenen, von einem Zimmerermeister, einem Dachdeckmeister und einem Mauermeister aus Mönchhof, behördlich un fachlich geprüft.

Notar
Tschoky Joseph

1833

Von der Feuersbrunst erfasste Häuser im Juli 1833


Nachdem ein Schilfschober-Brand am 4. Juni um 13:00 Uhr gelöscht werden konnte, brach am selben Tag um 15:00 Uhr bei Paul Schreiner ein Brand aus. Auch hier konnte das Feuer gelöscht werden.

Schuppen-Brand am 15. Juni um 02:00 Uhr morgens bei Gregor Fleischhacker und am selben Tag um 16:00 Uhr ein Schweinestallbrand bei Andrä Schranz. Das Feuer konnte jedesmal gelöscht werden.

Am 23. Juni brach um 1 Stunde nach Mittag auf der Südseite des Marktes ein Feuer aus. Der Brand vernichtete 59 Bauernhäuser, 33 Söllnerhäuser, 1 Kleinhaus, das Gemeindewirtshaus und das Hirtenhaus. Auch die Hütte des Friedhofes wurde ein Raub der Flammen. Der heftige Südwind und der Umstand, dass alle Ortsbewohner beim Getreideschnitt außer dem Ort beschäftigt waren, begünstigte die Ausbreitung des Großfeuers. Obwohl gleich nach dem Ausbrechen die Feuerspritzen von Gattendorf, Parndorf, Neusiedl am See, Winden, Frauenkirchen, Mönchhof und Halburn (diese waren übrigens die ersten vor Ort) zur Rettung herbeieilten, konnte gegen das Feuer nichts ausgerichtet werden.

Nach diesem Brand erfolgten am 2., 9. und 12. Juli weitere Brandlegungen in Gols, welche jedoch rasch gelöscht werden konnten. Beim letzten Feuer machte sich ein Handwerksbursche verdächtig, doch konnte dieser, nachdem ihm 68 Einwohnern des Ortes über zwei Stunden lang in den Weinbergen verfolgten, flüchten. Da die Brandlegung durch offensichtlich herumvagabundierende Banden erfolgte, wurde beschlossen, eine ständige
Tag- und Nachtwache aufzustellen und zu unterhalten.

1834

Scheune-Brand am 20. Jänner, um 14:00 Uhr bei Stephan Göltl. Das Feuer konnte gelöscht werden. Der Schaden, verursacht durch das Abreißen mit den Feuerhaken war größer als der Brandschaden.

Großbrand am 17. Juni. Von der königlichen Statthalterei wurde eine Sammlung auch in anderen Komitaten angeordnet.

1835

Am 13. Dezember brach im Haus des Richters Georg Wendelin Feuer aus, welches in der Folge 25 Lehenhäuser einäscherte. Das Haus des Georg Limbeck und das "Schwarzische" Haus wurden abgerissen, um Ärgeres zu verhindern. Die Ursache war eine Brandstiftung durch den ungarischen Knecht des Georg Limbeck, der mit zwei Pferden die Flucht ergriff.

Am 7. Dezember abends nach 18:00 Uhr zerstörte eine Feuersbrunst 9 untertänige Häuser, weiters 13 Stallungen samt allen Körnern, Stroh- und Heutristen.

1837

Strohschober-Brand am 10. Dezember. Das Feuer konnte gelöscht werden.

1839

Großbrand am 23. Februar, um 07:00 Uhr. Ein großer Teil des Wirtshauses, das Magazin, der Stall und der Heuboden, aber auch der Stall und die Scheune des Nachbarn Matthias Gsellmann brannten ab.

Großbrand am 16. März, um 10:00 Uhr vormittags. Das Feuer welches im Haus des Paul Krutzler ausgelöst wurde griff aufgrund des herrschenden Sturms auf die gegenüberliegende Häuserreihe über und vernichtete dabei 87 Häuser, 45 Stadel und Schupfen sowie das Gemeindehalterhaus samt Fütterei und Stroh. Ein 70jähriger Greis erstickte im dichten Rauch. Die Geschädigten wurden ein Jahr von allen Abgaben befreit.

1841

Am 4. Juni brannten 74 fürstliche Untertanenäuser und das Haus des evangelischen Pfarrers (Prediger) ab. Im Gegensatz zum Jahre 1833 zeigte sich diesmal Fürst Esterhazy gnädig und bewilligte für den Wiederaufbau 200 Gulden aus der Frauenkirchner herrschaftlichen Rentkassa. Zur Hilfe der Geschädigten wurde in Ungarisch-Altenburg (Mosonmagyarovar) ein Ball veranstaltet. Der Reinerlös von 126 Gulden kam den Geschädigten zu Gute.

1842

Haus- und Scheunebrand am 16. Juni bei Johann Bartzi in der Unteren Neustift.

Großbrand am 5. September, 13:00 Uhr. In der Scheune des Matthias Preisinger, Obere Söllnerzeile entstand ein Feuer. Durch den starken Wind wurden die Obere Zeile, die Untere Neustift, die Gwölbzeile und einige Bauernhäuser bis zum Gregor Stiegelmar, ein Raub der Flammen. 126 Familien haben dadurch ihr Vermögen verloren.

1843

Stall-Brand, am 9. Juni bei Johann Steuer. Auch einige Nachbarhäuser wurden ein Raub der Flammen.

1844

Stall-Brand, am 25. April bei Lorenz Heinrich und Matthias Schreiner.

Großbrand, am 24. Juni, ausgelöst im Schuppen des Lorenz Moser, Obere Zeile. Es brannte das Haus des Bindermeisters Brunner, des Matthias Porr, des Michael Moser, bis zum Stall des Michael Haffner am Ende der Oberen Zeile.

1846

Stall-Brand, am 23. Juni bei Andrä Gwister. Dem Brand fielen noch weitere fünf Häuser zu Opfer.

1847

Großbrand, am 28. Juli bei Johann Bernthaler. Es brannte in die untere Richtung bis zum Haus des Johann Weis und in die obere Richtung bis zum Haus des Matthias Peck.

1848

Ausbruch der Revolution in Ungarn. Am 10. April ging der alte Reichstag auseinander und einen Tag darauf wurden die Beschlüsse bekanntgegeben. Darunter befanden sich unter anderem das Gesetz über Religions- und Pressefreiheit und die Aufhebung der Grunduntertänigkeit der Bauern. Von diesen Errungenschaften blieben nur die Aufhebung der Grundherrschaft und die Beseitigung der Vorrechte des Adels, was gerade in unserem Raum, mit fast nur bäuerlicher Bevölkerung von großer Bedeutung war.

Scheunenbrand, am 13. Juli. Um 16:00 Uhr kam ein Unwetter auf und durch einen Blitzschlag entstand ein Feuer bei Paul Leitner. Das Feuer griff auf die Nachbarhäuser über und vier Scheunen wurden ein Raub der Flammen. Die Tragik bei dieser Katastrophe war, dass sich sechs Personen in der Scheune befanden, die wegen des Unwetters Unterschlupf suchten. Zwei von ihnen, Joseh Hafner und Paul Leitner, wurden vom Blitz getroffen und waren auf der Stelle tot. Die anderen vier Personen konnten gerettet werden.

Großbrand, am 22. November. Bei Paul Leitner begann eine Scheune zu brennen und das Feuer breitete sich aus; auf die obere Seite bis zum Anwesen des Matthias Kundinger und auf die untere Seite bis zum Haus des Matthias Fleischhacker. Gesamtschaden: fünf Häuser und sieben Scheunen.

1849

Strohschober-Brand, am 25. Juni in der Außeren Stadl-Zeile.

Stall-Brand, am 13. Juli beim Maurermeister Matthias Wiger. Es brannten die ganze Häusler-Zeile und die Obere Söllnerzeile bis zum Wirtshaus ab.

1850

Stall-Brand, am 28. Dezember bei Andrä Kaplinger. Das Feuer konnte gelöscht werden.

1851

Stall-Brand, am 28. März, um 07:00 Uhr bei Andrä Gewisler. Das Feuer griff auf zwei Nachbarhäuser über.

Haus- und Stallbrand, am 22. April bei Gottlieb Leitner. Das Feuer griff auf die Nachbarhäuser über, die mitsamt den Stallungen ein Raub der Flammen wurden.

Am 23. September, um 21:00 Uhr, kam ein fürchterliches Gewitter auf, dass man den Eindruck hatte die Welt gehe unter. Ein Blitz schlug in die Scheune des Georg Riepl ein und löste einen Brand aus, dem 22 Scheunen zum Opfer fielen. Der Schaden war beträchtlich, denn es war in jeder Scheune Heu und Frucht gelagert.

1852

Großbrand, am 14. März. Bei Lorenz Benedikt begann es in der Scheune zu brennen. Das Feuer griff auf die Nachbarscheunen über und war nicht mehr zu löschen. Es brannten insgesamt zwölf Scheunen ab. Fünf am Oberen Weg neben der "Bauernzeile" und sieben am Unteren Weg neben der "Satz".

1869

In Ödenburg wurden Vorträge zur Gründung von Wehren abgehalten.

1873

Brand am 8. August in Halbturn, bei dem acht Scheunen abbrannten. Bei diesem Feuer waren die Feuerspritzen aus Mönchhof, Gols und Frauenkirchen zur Hilfe herbeigeeilt. Gols hatte also schon zu dieser Zeit eine Feuerspritze und somit auch eine eigene Feuerwehrtruppe.

Der Größte Feind menschlicher Niederlassungen war uns ist das Feuer, dessen verehrende Auswirkung im ganzen Altertum und Mittelalter bis in die Vierzigerjahre des 19. Jahrhunderts die Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Hilflos stand man im Mittelalter dem zerstörenden Element Feuer gegenüber. Ein Grund dafür war, dass alle Häuser unserer Dörfer bis zum 14. Jahrhundert Holzbauten waren und mit Schilf und Schindeln gedeckt wurden. Trotz vieler Löschmittel wie Eimer, wassergetränkte Lappendecken, Leitern, Stangen, und Feuerhaken, stand trotzdem eine Siedlung oft in kurzer Zeit in Flammen. Man musste sich damit begnügen, das brennende Objekt mit Feuerhaken niederzureißen und die Nachbarhäuser mit Wasser zu begießen, um dem Feuer die Nahrung zu entziehen. Der Feuereimer und die Feuerhaken waren vorgeschriebene Löschrequisiten. Zum Bedauern der Menschen ist in den Stürmen der Zeit der Gebrauch der Feuerspritze wieder verlorengegangen und die Verwendung von Wasserschläuchen war damals unbekannt. So gingen die Feuereimer von Hand zu Hand, von der Wasserversorgungsstätte bis zum Brandplatz. Nächstenhilfe und Nächstenliebe galten als hohe kulturelle Werte in der Dorfgemeinschaft.

Der Alarmruf „Feuer“ löste Angst und Entsetzen bei den Golser Leuten aus, denn es ging meist um Hab und Gut und Leben, ja sogar um das Schicksal der ganzen Siedlung.

Zwar gab es bei den Häusern ab den 14. Jahrhundert bauliche Verbesserungen, die Scheunen sollten etwas vom Haus entfernt gebaut werden, das Hantieren mit Fackeln im Hof und Stall sollte vermieden werden, beim Rauchen sei große Vorsicht geboten  und beim Kochen mit Schmalz soll man behutsam umgehen. Die Feuervisitationen mussten genau durchgeführt werden. Die Nachtwächter, oder diese zur Nacht- und Feuerwache bestellten Leute, sollen von Michaeli bis Georgi von 21:00 Uhr bis 04:00 Uhr und von Georgi bis Michaeli von 22:00 Uhr bis 03:00 Uhr auf der Wache bleiben. Trotz vieler Maßnahmen war der Erfolg eher gering. Aus der Not dieser Zeit heraus bildeten sich die Freiwilligen Feuerwehren.

Hier beginnt die eigentliche Geschichte der
Freiwilligen Feuerwehr Gols

1888

Die Statuten der Ortsfeuerwehr stammen vom 30. November 1989. Sie enthalten in drei Abschnitten 22 Paragraphen. An den Statuten anhängend genaue Dienstvorschriften.

Als Höhepunkt der Entwicklung im Feuerwehrwesen kann die feuerpolizeiliche Regierungsordnung (Verordnung des königlichen ungarischen Ministeriums des Inneren, Zahl 53, 888/II vom 12. August 1888) angesehen werden.
Der Inhalt der Verordnung bestand zwar hauptsächlich aus vorbeugenden Maßnahmen, doch wird das erste Mal die Gründung einer Wehr vorgeschrieben.

Die Bestimmung laut Paragraph 18 besagt, dass binnen einem Jahr "aus der Reihe der 20- bis 40-jährigen männlichen Einwohner die Gemeinde(Pflicht-)Feuerwehr zu organisieren ist."
Der Feuerwehrmann hatte den Rang einer behördlichen Person, seine Ausbildung wurde stark gefördert und die Feuerwehrinspektion wurde eingeführt.

In den Feuer-Sicherheits-Statuten des Jahres 1888 der Gemeinde Gols wurden genauest verkehrende Maßnahmen beschlossen:
Größere Mengen Stroh und Heu dürfen nur in Scheunen aufbewahrt werden. Das Dreschen mit Dampfmaschinen darf nur außer dem Dorf geschehen. An Löschrequisiten ist in jedem Haus ein Löschwisch, ein Eimer, eine Laterne und in den Sommermonaten ein ca. 100l Gefäß mit Wasser bereit zu stellen.

Der Ort wird in vier Sicherheitsbezirke geteilt, an dessen Spitze der Feuerwehrkommissar steht, dessen Aufgaben genau bestimmt sind. Eine Kommission, bestehend aus dem Feuerwehrkommandanten, dem Bezirkskommissar, dem Rauchfangkehrer, dem Baufachmann, gehen von Haus zu Haus und kontrollieren alles, u.a. ob die Rauchfänge regelmäßig gekehrt werden und wo die Asche gelagert wird.

Das Statut enthält noch weitere wichtige Vorschriften.

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1888

Der Paragraf 20 wörtlich:

"Die Gemeinde Gols errichtet eine freiwillige Feuerwehr unter folgenden Bedingungen -
 Die Gemeinde Gols beschafft aus Gemeindemitteln
 a) alle nötigen Feuerlöschrequisiten
 b) das hiezu nötige Depot
 c) die Ausrüstung von 60 Feuerwehrmitgliedern, die Offiziere und Chargen mit inbegriffen
     mit Ausnahme der Uniformierung, welche die Mitglieder aus eigenen Mitteln zu
     besteuern haben."

Die Verfassung der Organisation und Dienstreglement bleibt der freiwilligen Feuerwehr überlassen.

Die Statuten der Ortsfeuerwehr stammen vom 30. November 1889.
Sie enthalten in 3 Abschnitten 22 Paragraphen.
An die Statuten anhängend genaue Dienstvorschriften.

Als erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gols fungierte Matthias Moser.
Michael Lang und Johann Krutlzer hatten danach bis 1908 das Kommando.
Über eine genaue Zeitperiode ihrer Tätigkeit gibt es keine Angaben.

1889

1889 bekam die Golser Feuerwehr eine von Pferden gezogene Handdruck-Feuerspritze von der Fa. Seltenhofer aus Ödenburg

Die Golser Feuerwehr erhält als erstes Gerät eine von Pferden gezogene Handdruck-Feuerspritze von der Fa. Seltenhofer aus Ödenburg.

1890

Im Zuge der in Ungarn einsetzenden Madjarisierung ordnete der Vizegespan in Ungarisch-Altenburg am 13. Februar an, dass auch die Golser Feuerwehr ungarisch geführt werden muss.

Nachdem die Mitglieder der Golser Feuerwehr der ungarischen Sprache nicht mächtig sind, werden die ungarischen Statuten nicht beschlossen. Ein ungarischer Stempel wird jedoch angefertigt und bis 1923 gebraucht

1897

Aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevorstehung wurden die Hauseigentümer verpflichtet, reihenweise täglich zwei Nachtwächter zu stellen. Die Nachtwache dauerte vom 1. April bis Ende September, von abends 21:00 Uhr bis morgens 03:00 Uhr und vom 1. Oktober bis Ende März von 20:00 Uhr bis 04:00 Uhr. Zwei Wächter machten vor Mitternacht Dienst und zwei nach Mitternacht. Sie patrouillierten die Gassen, versahen die Feuerwache und perlustrierten eventuell verdächtige Personen.
Als weiterer Punkt wurde die Einteilung der bereitzuhaltenden Pferdevorspanne beschlossen, welche für die Feuerspritze benötigt wurden. Alle Pferdebesitzer wurden demnach verpflichtet, in den Sommermonaten von 15. Juni bis 15. September an vom Gemeindevorstand bestimmten Tagen von Nachmittag 18:00 Uhr bis nächsten Tag 18:00 Uhr ein Pferdegespann in Bereitschaft zu halten. Für geleistete Fuhren im Ort gab es keine Verrechnung, auswertige wurden je nach Entfernung bezahlt.

Die beiden (ungarische) Beschlüsse der Gemeindevorstehung wurden in der Gemeinderatssitzung am 20. Oktober gefällt.

1909

In der Feuerwehr herrschte aufgrund der behördlich aufgezwungenen Madjarisierung Krisenstimmung. Die Männer waren unzufrieden und die Feuerwehr löste sich beinahe auf dabei. Laut Gemeinderatsprotokoll vom 1. Februar 1909 drohte der Oberstuhlrichter, falls sich die freiwillige Feuerwehr nicht aufrechterhalten könnte eine Zwangsfeuerwehr eingesetzt werde. Der Gemeinderat betraute daraufhin Herrn Georg Beck in der Hauptstraße 51 mit der Aufgabe für die freiwillige Feuerwehr im Ort zu werben. In der Gemeinderatssitzung am 1. Mai meldete der Ortsnotär Micsinay, dass sich 46 Männer freiwillig zur Neugründung der Wehr mit einer Mindestdienstzeit von drei Jahren gemeldet hatten. Der Gemeinderat beschloss die Einkleidung der Feuerwehr.
Zweierlei Monturen standen zur Auswahl. Eine schmuckere zum Preis von 19 Kronen pro Mann und eine einfachere Ausführung für 12 Kronen und 60 Heller. Der Gemeinderat wählte die billigere und bewilligte hiefür 580 Kronen. 54 unterstützende Mitglieder verpflichteten sch überdies, jährlich 114 Kronen der Feuerwehr zu spenden.

Vom ungarischen Kommando war keine Rede mehr - die Angelegenheit wurde stillschweigend fallen gelassen. Die Standhaftigkeit hatte gesiegt.

1912

Auf Anordnung des Vizegespans wurde die Golser Feuerwehr im Bedarfsfall zur Hilfe bei Bränden in folgenden Orten verpflichtet: Weiden, Neusiedl am See, Mönchhof, Halbturn, Frauenkirchen, Podersdorf und Friedrichshof.

1913

Am 24. Jänner bewilligte der Gemeinderat eine jährliche Zuwendung von 400 Kronen für die Ortsfeuerwehr.

1914

Die erfreuliche Entwicklung des Feuerwehrwesens fand mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges ein jähes Ende. Ein großer Teil der Feuerwehrmänner unseres Dorfes wurde zum Militär einberufen und hinterließ in den Reihen der Mannschaft große Lücken. Bis 1918 führte Matthias Preisinger die mit jungen Burschen besetzte Feuerwehr. Als Gerät stand nur eine Handspritze zur Verfügung.

1918

Bis zum Jahr 1932 stand der Mühlenbesitzer Nikolaus Steeg der Feuerwehr als Präses vor. Als Kommandant fungiert bis 1922 Andreas Allacher.

1922

Die Mannschaft bestand mit dem neuen Kommandant Andreas Nittnaus aus 42 Mitgliedern. Im selben Jahr wurde die Fa. Seltenhofer's Söhne beauftragt, neue Glocken zu gießen. Die Finanzierung erfolgte durch eine Haussammlung, den Transport von Ödenburg nach Gols durften die beiden Höchstspender durchführen. Da Lorenz Preisinger 10.000 Kronen und Johann Achs 5.000 Kronen spendeten, wurden sie beauftragt, die Glocken abzuholen.

Am 29. Oktober um 12:30 Uhr war es dann so weit. Die Glocken wurden unter schwierigsten Bedingungen von der Feuerwehr aufgezogen. Um 15:00 Uhr waren die Arbeiten beendet.

Die Segnung der Glocken erfolgte am 31. Oktober um 10:00 Uhr durch Herrn Senior Seipold aus Zurndorf und Herrn Pfarrer Dörnhöfer aus Nickelsdorf.

1926

In diesem Jahr verabschiedete der burgenländische Landtag eine Feuerpolizei- und Feuerwehrordnung. Mit diesem Gesetz wurden alle vorher bestandenen, noch ungarischen Vorschriften, aufgehoben und für das burgenländische Feuerwehr- und Rettungswesen eine neue Grundlage geschaffen.

1927

Die Ortsfeuerwehr erhielt eine Fahne. Fahnenmutter war Rosina Preisinger. In diesem Jahr wurde auch der Bau des Schlauchtrockenturms beschlossen.
Es wurden Ehrennägel zum Stückpreis von S 5,-- und S 15,-- verkauft. Die Weihe erfolgte am 8. Mai. Bei der anschließenden großen Feier waren viele Gäste anwesend und für die Untehaltun sorgten drei Musikkapellen (zwei im Gemeindegasthaus und eine beim Fleischhacker-Wirt).

1928

Die Ortsfeuerwehr feierte ihr 40-jähriges Gründungsfest.

1929

Gemeinsame Ankaufsaktion von Motorspritzen.

Transport der ersten Motorspritze nach Gols


Die erste Motorspritze wurde angekauft. In der Gemeinde sollten nach Meinung des Bürgermeisters Schmelzer einige Brunnen gebaut werden. Bezirksinspektor Viktor Horvath begrüßte diesen Vorschlag und empfahl die Durchführung der Arbeiten.

1930

Am 25. Mai fand in Gols die Jahresversammlung des Bezirksverbandes statt. Die Versammlung wurde um 10 Uhr eröffnet. Nach gegenseitiger Begrüßung des Ortsbürgermeisters Schmelzer und des Bezirksvereinsobmannes von Neuburg wurde die Versammlung eröffnet.

1935

Die Feuerwehren wurden gesetzlich verankert und zu Körperschaften öffentlichen Rechts erklärt. Die Basis bildete das Feuerwehrgesetz vom 3. Juli (LGBl. 47/1935). Die Feuerwehr war bisher ein freiwilliger privater Verein mit Statuten.

Die gesetzliche Verantwortung wurde anfangs missverstanden; man befürchtete eine Zwangsfeuerwehr. Viele wollten austreten. Von 56 Mann blieben nur 17. In Wallern wurde eine Versammlung angehalten und der Landesfeuerwehrkommandant Landesrat Oberforstrat Dipl.-Ing. Franz Strobl klärte die Männer auf. Diese beruhigten sich wieder und die Ortsfeuerwehr zählte weiterhin 60 Mann.

1937

Nach dem Besuch in der Wiener Neustädter Feuerwehrschule wurde Martin Wendelin am
1. Jänner Kommandant der Ortsfeuerwehr bis 1949. 1939 musste er aber einrücken und Paul Bacher übernahm die Wehr. Somit haben beide die Feuerwehr, abwechselnd während des zweiten Weltkriegs geführt.

Martin Wendelin war
von 1949 - 1955 Bezirksfeuerwehrinspektor und
von 1955 - 1967 Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter.

1938

Die politischen Ereignisse im März setzen der Tätigkeit der Feuerwehren auf gesetzlicher Grundlage ein Ende.

1943

Das fünfte Kriegsjahr brachte besondere Erschwernisse für die Ortsfeuerwehr. Besonders der Umstand, dass fast zwei Drittel der tatkräftig ausgebildeten Feuerwehrmänner zur Wehrmacht eingezogen wurden ist kaum zu überbrücken. Die ersatzweise eingestellten Jungmänner waren zwar willig, mussten aber erst ausgebildet werden. Deshalb gab es im Monat fünf und mehr Zusammenkünfte die jeweils zwei Stunden dauerten. Außerdem gab es Gruppenübungen und Schulungen. Ein genau geführtes Dienstbuch berichtete über Nachtübungen (Schulungen) von 23:00 bis 01:00 Uhr, die Kontrolle der Verdunkelung, Schulung über Gasangriff täglich von 22:00 bis 03:00 Uhr, zwei Mann Erntedienst im August; mit Benzin musste gespart werden, darum wurde bei Übungen die alte Handdruckspritze benützt.

Zwei Brände im Ort: Am 7. Mai brannte aufgrund eines Blitzschlages die Scheune des Georg Weiß ab und am 31. Oktober ereignete sich ein Schuppenbrand bei Gregor Krutzler.

Viele Inspizierungen wurden durch die Herren Kreisführer durchgeführt.

1944

Standesmeldung am 31. Dezember

Stand der derzeit ausrückenden Mannschaft:  Männer 27, davon Hitler- Jungen 9,
                                                                                   eingerückt 53, bisher gefallen 8, vermisst 7.
Stand an Löschgeräten:                                         1 Kübelspritze, 1 Handdruckspritze,
                                                                                   1 Motortragkraftspritze Type Rosenbauer,
                                                                                   5 Gasmasken, 140 m C-Schläuche und 200 m
                                                                                   brauchbare Hanfschläuche.
Inspizierungen:                                                       zweimal vom Kreisführer und dreimal vom
                                                                                   Unterkreisführer.
Einsätze:                                                                   Ernteeinsatz und 43 Übungen und Apelle.

Derzeit wird die Wehr von Johann Weiß, Hauptwachmeister geführt.
Unterschrift des Bürgermeisters Nittnaus.

1945

Gols wird Kriegsschauplatz: Während ein Teil der Ortsbewohner in die westlichen Bundesländer flüchtete, verbrachten die übrigen Einwohner die folgenden Tage außerhalb der Ortschaft.

Am 2. April wurden die ersten Russen in Gols gesehen. Viele Golser Familien flüchteten nach Podersdorf, wo sie sich - abseits der nach Wien führenden Durchzugslinie - sicher fühlten. Zehn Tage hausten die russischen Soldaten in Gols. Neben Plünderungen und Brandstiftungen fielen ungefähr 20 Einwohner den Grausamkeiten der Russen zum Opfer.
48 Wohnhäuser und 52 Wirtschaftsobjekte wurden vollkommen zerstört. Auch die Feuerwehr erlitt großen Schaden.

1949

Am 6. November 1949 wurde das neuerbaute Feuerwehrhaus eingeweiht und eine Motorspritze der Type RW 80 angeschafft.

Am 6. November wurde das neue Feuerwehrhaus eingeweiht und eine Motorspritze der Type RW 80 angeschafft. Zu dieser Motorspritze wurde noch ein zweiter Pferde- oder Traktoranhänger angekauft.

1951

Im Hof der Volksschule und bei der Spritzbrühanlage in der Neustiftgasse wurde von der Fa. Dr. Kresse jeweils ein Brunnen gebaut.

1953

Bis 1954 wurde von der Fa. Merlitz aus Gleisdorf ein Wasserreservat in der Neubaugasse 23 und ein weiteres auf der hinteren Seite der Oberen Hauptstraße 72 gebaut.

1954

Am 9. Mai fand anlässlich des Feuerschutztages eine Übung in Gols statt. Dabei wurde ein Scheunenbrand in der Neustiftgasse angenommen. Die Ortsfeuerwehr und die Feuerwehren aus Mönchhof und Weiden sollten das Feuer löschen, was auch hervorragend gelang. Die drei Wehren hatten ihre Einsatzbereitschaft und ihre Schlagkraft bewiesen. Beobachter der Übung waren BFK Fleischhacker und BFI Schmidt. Nach der Übung wurde von jeder anwesenden Feuerwehr die Löschgruppe vorgeführt. Anschließend wurde vom Bezirksfeurwehr- kommandanten und vom Löschkreisinspektor eine Rede gehalten, in der sie sich bei den Kommandanten für die vorbildliche Übung bedankten. Zum Abschluss sprach Herr Bürgermeister Schmelzer. Dieser bedankte sich ebenfalls bei den Feuerwehren für deren Bemühen und bei der Bevölkerung für die rege Anteilnahme.

1956

Löschkreisinspektor Martin Wendelin erhielt die Auszeichnung zweite Stufe (Silber-Email).

1959

In diesem Jahr wurde eine zweite Tragkraftspritze der Type VW 75 von der Fa. Rosenbauer sowie ein Anhänger angekauft. Der Traktoranhänger wurde vom Golser Schmiedemeister Matthias Gjörik angefertigt.

1961

Die Ortsfeuerwehr gab die Inbetriebnahme einer Alarmsirene bekannt. Der Probelauf wurde am Sonntag den 12. März, zwischen 07:00 - 08:00 Uhr durchgeführt. Als Alarmsignal bei Feuer im Ort galten länger andauernde Pfeiffsignale - außer Ort kurze. Bei Frostgefahr: eintöniges Pfeiffsignal ohne Abstände. Es wurde eingeführt, dass ein kurzer Probelauf an jeden Sonntag um 12:00 Uhr erfolgen soll. Zum Einschalten war die Sirene beim Gerätehaus und konnte im Ernstfall (Missbrauch wurde gerichtlich geahndet) von jedermann bedient werden.

1962

 

1963

Am 1. Februar wurde der Bau der Wasserleitung beschlossen. Die beauftragte Fa. Laugas begann am 7. Februar mit der Arbeit. Damit wurden für die Feuerwehr auch die ersten Hydranten errichtet.

1964

Eine Schlammpumpe (Marke HOMILETE) samt Zubehör wurde angekauft.

1967

In Neusiedl am See fand der Landesleistungswettbewerb statt und die Gruppe aus Gols erreichte den 5. Landessieger in Silber.

1968

Die Freiwillige Feuerwehr Gols erhielt anlässlich ihres 80-jährigen Bestandsjubiläums ein Löschfahrzeug der Marke Opel Blitz von der Fa. Rosenbauer, welches auch im selben Jahr gesegnet wurde.

Das 1. Golser Volksfest wurde abgehalten, bei dem die Freiwillige Feuerwehr Gols den Brandschutz übernahm.

1973

Neue Einsatzuniformen (Europaanzug grün) wurden angekauft.

1976

Das Feuerwehrhaus wurde renoviert und wichtige Ausrüstungsgegenstände, darunter vier schwere Atemschutzgeräte und eine elektrische Tauchpumpe angeschafft.

1977

Am 7. Mai fand eine Großübung des gesamten Bezirkes in Gols statt. Es wurde angenommen, dass hinter dem Kriegerdenkmal (ehemaliges Haus von Fam. Leitner) in Brand geraten ist. So kamen drei Packwagen, 11 Feuerwehrfahrzeuge mit 95 Feuerwehrmännern zum Einsatz. Die Übung konnte planmäßig durchgeführt werden und brachte wertvolle Erkenntnisse für die Ortswehr bei einem eventuellen Ernstfall.

Es wurden neue A-Uniformen angekauft und der Schulungsraum im Feuerwehrhaus neu eingerichtet. Weiters erhielt die Feuerwehr noch zwei Hand- und ein Fahrzeugfunkgerät.

1978

Die freiwillige Ortsfeuerwehr begeht am Sonntag, dem 7. Mai ihr 90-jähriges Bestandsjubiläum in einer würdigen und angemessenen Gründungsfeier. Die Gemeinde stiftete der Feuerwehr eine Fahne zum 90-jährigen Bestandsjubiläum.

Bezirkssieger 1978

Am 18. Juni wurden die Bezirksfeuerwehrwettkämpfe in Gols ausgetragen und dabei wurde die Gruppe Gols II mit 383 Punkten auch Bezirkssieger in Bronze.

1981

Die Feuerwehr erhielt ein modernes Tanklöschfahrzeug, Marke Steyr Diesel 791 (Fahrgestell - Fa. Gredinger; Aufbau - Fa. Lohr) mit 4000 l Wassertank, einer Einbaupumpe mit Hoch- und Normaldruck sowie einem Wasserwerfer. Außerdem wurde ein Stromaggregat mit 8,5 KVA, ein Hand- und ein Fahrzeugfunkgerät angekauft. Eine besondere Anschaffung war der Hydraulische Rettungssatz (einer der ersten im Bezirk) der Fa. Hurst, welcher bei Gesamtkosten von S 127.000,-- mit 50 % vom Land Burgenland gefördert wurde.

1982

Dank von großzügigen Spenden wurde ein VW-Bus angekauft. Der Mannschaftswagen kam hauptsächlich bei Fahrten einer Gruppe zu Feuerwehrwettkämpfen zum Einsatz.

1986

Der VW-Bus wurde zu einem technischen Einsatzwagen umgerüstet und als Unfall-Rüstfahrzeug verwendet.

Am 27. Juni brach um 14:00 Uhr ein durch Isolierungsarbeiten verursachter Brand im Feriendorf Pannonia (Pamhagen) aus, der sich rasch zu einem Großbrand entwickelte. Die Feuerwehr Gols war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Insgesamt standen 12 Wehren mit 283 Mann im Einsatz. Ein Feuerwehrmann aus Gols wurde dabei verletzt.

1987

Zwei Atemschutzgeräte mit dazugehörigen zwei Reserveflaschen sowie vier Atemschutzmasken (Fa. Dräger) wurden angekauft.

1988

Die 100 Jahrfeier der Ortsfeuerwehr Gols wurde abgehalten.

Uniformmäntel (grau) sowie Kälteschutzjacken wurden angekauft.

1990

Die Golser Feuerwehr setzte Eigeninitiative und organisierte 3 Transporte nach Rumänien (vom 3. – 5. Jänner, vom 14. – 17. Jänner und vom 15. – 18. April). Insgesamt wurden 9 LKW-Ladungen und 4 Busse mit Lebensmittel, Bekleidung und Medikamente nach Rumänien gebracht.

 

Am 9. April 1990 wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Gols die neu gegossene Glocke aufgezogen.

Am 9. April wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Gols die neu gegossene Glocke für die evangelische Kirche aufgezogen.

1991

Aufgrund des großflächigen Schilfbrandes ausgehend von Podersdorf Richtung Weiden am See wurde ein Bezirksalarm ausgelöst.

1992

Feuerwehrstiefel und -handschuhe wurden angekauft.

1993

Auf der KHD-Übung am 14. Mai im Neubruchwald nahmen insgesamt 6 Wehren mit
11 Fahrzeugen und 91 Mann daran teil. Die Feuerwehr Gols war mit drei Fahrzeugen
und 26 Mann vertreten. Zum Einsatz kam auch ein Helikopter des Bundesheers.

Am 23. Juni ereignete sich ein Mähdrescherbrand bei den Hausäckern.

Am 16. November  kam es zu einem Scheunenbrand bei Wendelin Lorenz in der Oberen Hauptstraße.

1994

Am 29. Mai fand der Atemschutzleistungsbewerb in Gols statt. Die Freiwillige Feuerwehr Gols stellte zwei Trupps am Bewerb. Insgesamt nahmen 19 Trupps am Bewerb teil, wobei der
1. Trupp aus Gols Bezirkssieger wurde. AATW Lehner, der die Männer für den Bewerb trainierte und OFK Riepl fungieren als Bewerter. Bürgermeister Matthias Achs zeigte sich von der gebrachten Leistung beeindruckt und gratulierte den Siegern.

Am 22. Oktober erfolgten zwei Autobahnübungen mit allen Fahrzeugen. Bei der ersten
Übung wurde ein Unfall zwischen einen PKW und einem LKW mit gefährlichen Stoffen und eingeklemmter Person Richtung Ungarn angenommen. Der Verletzte wurde mit schwerem Atemschutz und Bergeausrüstung gerettet. Anschließend wurden die gefährlichen Stoffe entfernt bzw. geborgen. Mitwirkende Wehren waren neben Gols, Parndorf, Gattendorf, Neusiedl und Weiden. Die zweite Übung lief nach dem gleichen Schema wie die erste Übung ab, nur die Fahrtrichtung war dieses Mal Richtung Wien. Hier wirkten die Wehren von Mönchhof, Zurndorf, Halbturn und Nickelsdorf mit.

Am 16. November kam es zu einem technischen Einsatz: Ein Traktor welcher auf einem Zug aufgefahren war musste wieder vom Gleis gezogen werden.

1995

Am 20. März gab es eine erste Zusammenkunft von Jugendlichen betreffend Gründung einer eigenen Jugendfeuerwehr in Gols.

Beim Hochwassereinsatz vom 5. - 6. Juni kamen die Feuerwehren aus Mönchhof, Frauenkirchen und Podersdorf der FF Gols zu Hilfe. Insgesamt waren 242 Mann im Einsatz, wurden 2.728 Einsatzstunden geleistet, 34 Einsatzfahrzeuge eingesetzt und 1.840 km gefahren. Für die Beseitigung des Hochwassers wurden 20 Einbaupumpen, 26 Auspumpgeräte (Tauchpumpen), 6 Stromaggregate, 4 Fluter, 116 Saugschläuche und 3.580 m Druckschläuche eingesetz.

Am 25. Juni wurde der 5. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb in Gols abgehalten. Es nahmen 16 Gruppen daran teil. Leider musste der Bewerb nach der ersten Hälfte aufgrund des starken Regens abgesagt werden.

Am 15. August wurde das neue LFB-A gesegnet. Nach der Auto-Weihe mit zahlreichen Gästen (Bezirkshauptmann Dr. Rohrer, LFK Ing. Seidl, NR Pfeffer, NR Salzl, Bgm. Rittsteuer, Bgm. Achs und beide Pfarrer) marschierte die Feuerwehr Gols, die geladenen Wehren des Abschnittes II sowie die Feuerwehren aus Zurndorf und Weiden zum Volksfestgelände. Am Nachmittag wurden alle Wehren als Zeichen der Dankbarkeit für die Hilfe beim Hochwasser aufs Golser Volksfest eingeladen.

1996

Am 15. Juni wurde der Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerb in Gols mit 21 Gruppen durchgeführt. Die Gruppe Gols I wurde Bezirkssieger in Silber und erreichte in Bronze den 3. Platz. Die Gruppe Gols II wurde im Bewerb Bronze 2. Bezirkssieger.

1997

Am 28. August wurde die FF Gols zu einem Brandeinsatz gerufen: Die Strohladung eines LKW auf der A4 hatte Feuer gefangen.

Am 3. Oktober ereignete sich ein Verkehrsunfall mit fünf PKW auf der A4

Am 7. November brannte der Hanság im Hotterbereich von Andau. Die FF Gols war dabei mit 17 Mann im Einsatz.

Am 22. November ist eine Diesel-Lok mit dem Traktor des Herrn Dulz auf der Eisenbahnkreuzung zusammengestoßen.

1998

Am 9. Mai gab es eine Einsatzübung im Schloss Halbturn. Den Besuchern der Landesausstellung „FEUERwehr“ wurde die praktische Arbeit der Feuerwehr vorgeführt.

Am Abschnittsdreikampf am 6. Juni in Frauenkirchen errang die Gruppe der FF Gols den 1. Platz in der Gesamtwertung.

Vom 9. - 12. Juli wurde das alle zwei Jahre stattfindende Landesfeuerwehrjugendlager am Volksfestgelände in Gols abgehalten. Am letzten Tag des Jugendlagers erfolgt die Segnung des neuen MTF, wobei dieser gleich bei einem Technischen Einsatz in der Augasse seine Feuertaufe erhielt.

Am 29. August musste bei der Fa. Transporte Allacher am Berg nach einem schnell gelöschten Brand in der Werkstätte eine Azetylen-Flasche mehrere Stunden gekühlt werden.

1999

Am 25. April musste  ein Küchenbrand bei der Familie Pleil in der Brunnengasse gelöscht werden.

Am 15. September stand ein Mähdrescher von Lohndrusch Karl B. in Flammen. Am nächsten Tag musste die Freiwillige Feuerwehr neuerlich zu einem Mähdrescherbrand ausrücken.

2000

Am 27. April erfolgte der Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in der Unteren Quergasse.

Am 22. August ist ein sogenannter „Starfighter“ abgestürzt.

Am 18. September  ist aufgrund eines defekten Hochdruckreinigers ein Gebäudeteil der Fa. Wenzl-Kast in Brand geraten. Es wurden die Nachbarwehren nachalarmiert, da mit einem Übergreifen der Flammen auf die Lagerhalle gerechnet wurde. Überdies lagern in unmittelbarer Nähe 5.000 l Diesel. Die Löscharbeiten dauerten bis 02:00 Uhr.

2001

Am 16. April erlitt in der Neubaugasse 23 eine allein stehende ältere Frau bei einem Wohnungsbrand (Ursache war eine defekte Heizdecke) eine CO-Vergiftung. Das völlig ausgebrannte Haus (Brand unter Luftabschluss) wurde für die Kriminalabteilung/Sachverständigen der Gendarmerie ausgeleuchtet.

Am 19. Mai absolvierten zwei Gruppen zu je 10 Mann die "Technische Leistungsprüfung" am Volksfestgelände. Nach Ausfolgung der Leistungsabzeichen und der Urkunden durch ABI Ing. Hans Amri wurde im Anschluss gleich eine Schauübung für das BKF auf der gleichzeitig stattgefundenen Gebrauchtwagenschau vorgeführt.

Am 29. September ist ein Kleinflugzeug in der Nähe von der „Neusiedler Wiese“ abgestürzt. Eine Bodenprobe wurde durch den Sachverständigen gezogen und dabei musste das Gelände durch die FF Gols ausgeleuchtet werden. Auch wurde der ausgetretene Kraftstoff (verflüchtigte sich sehr schnell) aufgefangen. Am nächsten Tag wurde das Flugzeug von der Feuerwehr Gols geborgen.

Am 26. Dezember kam es zu einem Küchenbrand bei Frau Gredinger Franziska in der Bindergasse 9; Die ältere Frau wurde anfangs noch im Haus vermutet. Schnell war ein Atemschutztrupp ausgerüstet und begab sich auf die Suche. Es konnte aber bald Entwarnung gegeben werden. Die Küche selbst wurde mittels zweier Handfeuerlöscher gelöscht. Als Letztes wurden die noch schwelenden Dinge nach draußen befördert um ein neuerliches Aufflammen dadurch verhindert.

2002

Am 26. Mai war es dann soweit, das neue Feuerwehrhaus wurde eröffnet.

Unter den Ehrengästen befand sind LH Hans Niessl, LH-Stv. und gleichzeitiger Landesfeuerwehrreferent Mag. Franz Steindl und weitere Politiker des Bezirk Neusiedl/See, der Präsident des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes LBD Ing. Manfred Seidl, Bezirksfeuerwehrkommandant Hans Krenn mit seinem Stab, Vertreter der Gendarmerie, Vertreter des Bundesheeres und Vertreter des Roten Kreuzes, Abordnungen von Feuerwehren des Abschnittes sowie weitere Wehren des Bezirkes Neusiedl am See;
auch konnte neben einer Abordnung der Feuerwehr aus der Slowakei und Ungarn begrüßt werden; von der Ortsbevölkerung waren ebenfalls viele anwesend. Weit über 2000 Essen wurden ausgegeben.
Unterstützung bei der Gestaltung der Feier erfolgte durch den Musikverein Gols, den beiden Kirchenchören sowie den Weinlandchor; weiters noch durch Kinder der Volksschule in Begleitung von Herrn Fachlehrer Kiss, die eigens ein Lied einstudiert hatten.
Nach den Festansprachen erfolgte die Segnung des Feuerwehrhauses durch Pfarrerin Mag. Ingrid Tschank und Pfarrer Mag. Gabriel Kozuch.
Als besondere Anerkennung erhielt Bürgermeister Matthias Achs die Florianiplakette in Gold und Vizebürgermeister Hackstock die Florianiplakette in Silber des Burgenländischen Landesfeuerwehrverbandes.

Am 9. Juni wurde kam es infolge ungesicherter Schweißarbeiten am Fabrikgelände der ehemaligen Scania in Neusiedl am See zu einem Großbrand. Neben weiteren Wehren des Bezirkes war auch die Freiwillige Feuerwehr Gols im Einsatz.

Am 10. August gab es einen KHD-Einsatz in Krems. Eine Gruppe mit dem LFB fuhr in das Krisengebiet.

2003

Infolge eines Fahrfehlers geriet am 1. Februar ein PKW aus Wien über die Mittelleitschiene und letztlich stieß dieser an einen Brückenpfeiler. Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr abgesichert und ausgeleuchtet. Die Bergung der verletzten und eingeklemmten Person erfolgte mit den hydraulischen Rettungssatz.

Am 12. April gab es eine KHD-Übung. Eine Gruppe, ausgerüstet mit dem LFB nahm in Sommerein daran teil. Übungsannahme war für die Feuerwehr Gols die Bergung von verletzten Personen aus einem Verkehrsflugzeug mit dem hydraulischen Rettungssatz.

Ein PKW aus Ried im Innkreis welcher am 26. Juli in der Scheune von Werner A. abgestellt war stand im Vollbrand. Es wurde ein Außenangriff mit dem Frontwasserwerfer durchgeführt. Anschließend löschte ein Atemschutztrupp das Fahrzeug im Innenangriff mit Schaum.

2004

Am 26. Juni wurde eine Atemschutzübung am Flughafen organisiert. Die Gruppe konnte unter wirklichkeitsnahen Bedingungen (Brandhaus) üben.

Ein Geländewagen aus Mönchhof wurde am 24. August von einer Garnitur der ÖBB erfasst und mitgeschleift. Mittels hydraulischen Rettungssatz wurden die beiden Insassen geborgen, jedoch kam trotz Rettungshubschrauber für beide die Hilfe zu spät.

2005

Am 23. Mai ist ein Traktor umgestürzt und die verletzte Person darunter zu liegen gekommen. Die verletzte Person wurde befreit und der Notarzthubschrauber eingewiesen. Danach wurde das ausgelaufene Dieselöl abgebunden und der Traktor geborgen.

Am 11. Juni nahmen zwei Bewerbsgruppen am diesjährigen Bezirksleistungbewerb in Jois teil wobei ältere Kameraden sehr engagiert bei der Sache waren und als die „Goldenen Gruppe“, an den Start ging.

Am 15. Oktober gab es eine KHD-Übung in Kittsee (Grenzbereich zur Slowakei): Eine kleine Abordnung der FF Gols nahm mit dem TLF daran teil. Übungsannahme war die Dekontaminierung von zu Hilfe gerufenen Kräften aus dem Bezirk Neusiedl am See welche bei einem Unfall in der Slowakei verstrahlt wurden, Übungsleiter war BR Szankovich;

Am 16. Oktober brannte der Lagerschuppen der Fam. Zsoldos in der Schwemmgasse.

Am 8. Dezember musste nach einem Verkehrsunfall auf der A4 eine tote Person geborgen werden.

Die Wahl des neuen Ortskommandanten erfolgte am 11. Dezember wobei HBM Pittnauer Erich als neuer Ortskommandant gewählt wurde.

2006

Am 1. April brannte eine Werkstätte in Weiden am See. Die Freiwillige Feuerwehr Gols versah bei diesen Großbrand auch ihren Dienst.

Am 15. April musste der sich selbst entzündete Motor eines VW-Bus in der Marktgasse mittels Hochdruck gelöscht werden.

Am 29. April erfolgte eine Brandübung im Diakoniezentrum Gols.

Am 7. Mai ging nach der Wahl OBM Ronald Wendelin als neuer Ortskommandant-Stellvertreter hervor.

Am 25. Juni ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad auf Höhe des „Steckerlfischlokals“. Der nicht mehr fahrbereite PKW musste mit Rangierroller von der Fahrbahn gezogen werden.

Durch das Hochwasser standen am 29. Juni mehrere Keller unter Wasser und wurden teilweise mit Schlamm verdreckt. Auch gab es kleinere Vermurungen in der Neustiftgasse. Weitere Feuerwehren aus dem Bezirk (Deutsch-Jahrndorf, Halbturn, Mönchhof, Neusiedl am See, Weiden am See und Zurndorf) sowie die eigene Wehr leisteten dabei ihren Dienst.

Wandertag der Feuerwehr Gols am 26. Oktober wobei die Polizei verschiedenste Dinge wie Motorrad, Wärmebildkamera und Diensthunde vorführte und auch eine kostenlose Fahrradcodierung vornahm. Weiters waren noch das Rote Kreuz, der Zivilschutzverband und die Apotheke „St. Martin“ durch deren Leiterin vertreten.

2007

Am 1. Jänner wurde die Styropordämmung der Zwischendecke von der Lagerhalle des Alfred Moser in der Schwemmgasse durch eine verirrte Feuerwerksrakete in Brand gesteckt. Die Feuerwehr Gols rückte in den ersten Neujahrsstunden zum Einsatz aus und löschte das Feuer. Zur weiteren Beobachtung bzw. Aufspüren noch vorhandener Glutnester wurden die Wärmebildkamera und auch der Hubsteiger der FF Neusiedl am See angefordert.

Am 12. Jänner brannte eine Werkstätte für Kellereimaschinen. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz ging vor und löschte den Kleinbrand. Große Gefahr bestand zudem durch das angrenzende Gaselager.

Am 9. Juni wurde der 52. Bezirksleistungsbewerb in Gols abgehalten, wobei erstmalig auf Bezirksebene zusätzlich auch eine Wertung mit Alterspunkten erfolgte.

Am Volksfestumzug welcher am 12. August abgehalten wurde beteiligte sich auch die Feuerwehr Gols mit zwei Wägen (Motiv 1888 und 1956).

 

2008

Am 7. März sind zwei Bauarbeiter von einem Baugerüst gestürzt. Ein verletzter Arbeiter wurde mittels Sitzgurt aus sieben Meter Tiefe geborgen. Ein Feuerwehrmann fuhr mit dem Kran mit und sicherte den Verletzten. Der Abtransport in das Krankenhaus erfolgte durch den Notarzthubschrauber aus Wien.

Am 13. April stand die Strohtriste (70 Rundballen) für die biodynamische Humusgewinnung auf der Ried "Schmaler Grund" in Flammen und konnte aufgrund des Brandfortschrittes und der unzureichenden Wasserversorgung nicht mehr gelöscht werden. Die angrenzenden Biomistmahden aus denen einzelne Flammen züngeln wurden abgelöscht und der Brandherd somit auf die Strohtriste begrenzt.

Am 26. April gab es eine Abschnitts-Atemschutz- und Funkübung: Übungsannahme war die Bergung verletzter Personen aus der verqualmten Montagehalle der Fa. Ritz. Außer den ATS-Trägern aus dem Abschnitt waren noch 25 Feuerwehrmitglieder der eigenen Wehr anwesend. Es waren die FF Mönchhof, FF Halbturn, FF Podersdorf, FF Frauenkirchen und FF St. Andrä mit entsprechenden Fahrzeugen, Geräten und Mann im Einsatz.

2009

Am 20. März kam es auf der Unteren Hauptstraße auf Höhe des Restaurants „Naglreiter“ zu einem Verkehrsunfall wobei zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen sind Die verunfallten Personen wurden schon von der Rettung versorgt, geringe Mengen Öl sind ausgeronnen. Das ausgelaufene. Mineralöl sowie die Kühlflüssigkeit wurden abgebunden und die Straße wieder freigemacht.

Am 26. Mai 2009 ist in der Scheunegasse ein Feuer ausgebrochen.

In der Scheunegasse dürfte am 26. Mai durch ein im Stadl abgestelltes Motorrad ein Feuer ausgebrochen sein. Vom
Fahrzeug ausgehend hat sich der Brand auf das gesamte Gebäude ausgebreitet. Vorerst erfolgte ein Außenangriff um die umliegenden Gebäude zu schützen. Ein ATS-Trupp ging danach mit C-Strahlrohr vor. Der Hubsteiger mit der Wärmebildkamera der FF Neusiedl am See wurde angefordert um damit das Dach nach noch vorhandenen Glutnestern zu erkunden.

Am 13. Juli 2009 wurde die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand gerufen.

Am 13. Juli kurz vor 21:00 Uhr wurde die FF Gols zu einem Fahrzeugbrand auf der Autobahn A 4 gerufen. Der PKW (Fiat Ulysse 179) war Richtung Wien unterwegs als plötzlich starker Rauch aus dem Motorraum austrat. Das Fahrzeug wurde daraufhin sofort auf den Pannenstreifen gelenkt. Beim Öffnen der Motorhaube schossen der Lenkerin des Fahrzeuges die Flammen entgegen und in kürzerester Zeit ging alles in einem Vollbrand über. Die Feuerwehr Gols konnte daher nur mehr das Metallgerippe ablöschen.

Am 14. Juli 2009 kam es auf der Ried "Kölan" zu einem Mähdrescherbrand.

Am 14. Juli  um etwa 14:30 Uhr wurde auf der Ried Kölan von Hermann St. ein Feld mit Triticale abgedroschen als kurz vor Ende der Arbeit dieser Rauch aus dem Mähdrescher kommen sah. Er versuchte noch mit einem Handfeuerlöscher den überhitzten Motor zu löschen. Da dieses nicht mehr möglich war wurde die Freiwillige Feuerwehr Gols gerufen, welche den Brand mit Hochdruck rasch unter Kontrolle brachte.

2010

Am 8. Jänner wurde ein Bezirksalarm ausgelöst, nachdem es  der Freiwilligen Feuerwehr Weiden nicht gelang, das Feuer beim Club 119 unter Kontrolle zu bringen. Das mit Schilf gedeckte Dach wurde von ATS-Trupps abgetragen um so dem Feuer die Nahrung zu entziehen. Auch nach 1000en Litern Löschwasser konnte das Lokal nicht mehr gerettet –
nur noch ein Übergreifen auf die angrenzende Feriensiedlung verhindert werden.

Am 5. April 2010 brannte der Betriebsstandort von Hannes Achs

Am Betriebsstand von Hannes A., welcher sich in der Schulgasse befindet war am 5. April ein Feuer ausgebrochen. Das Fliehdach des freistehenden Stadels wurde dabei ein Raub der Flammen - wie auch das darunter lagernde Heu. Ein Übergreifen auf die Fahrzeughalle konnte jedoch verhindert werden. Neben der FF Gols war auch noch die FF Mönchhof mit einer TS und einem ATS-Trupp im Einsatz.

Am 31. Juli 2010 wurde bei der Umladestation des BMV eine Abschnittsübung durchgevührt.

Am 31. Juli wurde bei der Umladestation des Burgenländischen Müllverbandes eine Abschnittsübung durchgeführt. Übungsannahme war ein Brand wobei eine vermisste Person aus dem verrauchten Gebäude geborgen werden musste.

Am 15. August 2010 kam es in der Paul-Vetter-Gasse zu einem Brand.

Am 15. August gegen 03:00 Uhr geriet ein Wirtschaftsgebäude in der Paul-Vetter-Gasse aus bisher unbekannter Ursache in Brand. Trotz gleichzeitigem Brandschutzdienst am Golser Volksfest war die Freiwillige Feuerwehr Gols mit 22 Mietgliedern vor Ort und bekämpfte das Feuer. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnte verhindert werden. Der Stadl und der darin abgestellte Traktor konnten jedoch nicht mehr gerettet werden. Um 05:00 Uhr wurde "Brand aus" gemeldet.

Am 19. November 2010 gab es einen Gefahrenunfall durch ein umgestürztes ungarisches Sattelfahrzeug.

Ein ungarisches Sattelfahrzeug welches mit 26.420 kg geschmolzenem Schwefel in Fahrtrichtung Wien unterwegs war, kam am 19. November vermutlich durch Sekundenschlaf des Fahrers von der Fahrbahn ab. Das Sattel-KFZ kam auf dem angrenzenden Straßengraben auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen und wurde bei dem VU erheblich beschädigt. Durch den Unfall wurde die Gaspendelleitung des Tankanhängers beschädigt, wodurch ca. 20 bis 30 Liter Gefahrgut ausgetreten sind. Die undichte Gaspendelleitung wurde abgedichtet. Für die Durchführung der Bergung der Beförderungseinheit sollte das Gefahrgut in einen Ersatztankwagen durch die Feuerwehr umgepumpt werden. Die Pumparbeiten begannen um 12:05 Uhr und mussten um 14:30 Uhr erfolglos abgebrochen werden. Der geschmolzene Schwefel hatte sich verfestigt und konnte nicht in den anderen Tankwagen umgepumpt werden. Somit wurde das Sattel-KFZ samt der Ladung von der Firma Kampel geborgen. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die A4 (Ostautobahn) gesperrt.

Am 23. November 2010 kam es zu einem Verkehrsunfall auf der A4

Am 23. November konnte im Frühverkehr der Fahrer eines ungarischen Kleintransporters auf der A4 nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dadurch einen ebenfalls aus Ungarn stammenden LKW auf. Während der verunfallte Lenker vom Roten Kreuz bzw. Notarzt versorgt wurde bewerkstelligte die FF Gols die Bergung mittels hydraulischen Rettungssatz. Der Patient wurde schließlich mit dem Notarzthubschrauber des ÖAMTC in das Krankenhaus geflogen.

2011

Am 27. April 2011 wurde am Anwesen von Gsellmann Waldemar das ausgebrochene Feuer gelöscht.

Gegen Mittag des 27. April wurde die Freiwillige Feuerwehr Gols zum Einsatz auf die Obere Hauptstraße (das Anwesen befindet sich schon außerhalb der Ortschaft) gerufen. Die Garage des Waldemar G. stand in Vollbrand bzw. war ein Teil des Daches bereits eingestürzt. Die Nachbarwehren aus Weiden/See, Neusiedl/See und Mönchhof mussten nachalarmiert werden. Gemeinsam wurde das Feuer bekämpft und gegen 15:00 Uhr konnte "Brand aus" gegeben werden.

2012

Am 14. April 2012 war in Kittsee die 22. Atemschutzleistungsprüfung

Am 14. April war die 22. Atemschutzleistungsprüfung des Bezirkes in Kittsee.
Zwei Trupps aus Gols nahmen daran teil. Der Trupp Gols II wurde dabei Bezirkssieger.

57. Bezirksfeuerwehrleistungsbewerb um das FLA Bronze/Silber in Halbturn am 2. Juni 2012